Der Unterschied von Buggy, Sportwagen und Jogger

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Das Baby wird älter und das Interesse an der Umwelt steigt. Wenn der Nachwuchs beginnt, selbstständig sitzen zu können, was in der Regel ab eine Alter von 6 Monaten durchschnittlich der Fall ist, wird es Zeit, sich über einen Folgekinderwagen Gedanken zu machen.

Viele Eltern sind oft unsicher, ob sie sich für den klassischen Sportwagen, einen praktischen Buggy oder doch lieber einen Jogger entscheiden sollen. Denn was ist eigentlich der Unterschied von Buggy, Sportwagen und Jogger? Alle drei Arten unterscheiden sich im Design ebenso wie im Aufbau.

Unterschiede: Buggy, Sportwagen und Jogger – sowie Vor- und Nachteile

Der Sportwagen ist der Klassiker als Nachfolger für den Kinderwagen. In Zeiten der Kombikinderwagen müssen lediglich Softtragetasche oder Babywanne gegen den Sportwagenaufsatz ausgetauscht werden und schon kann der Nachwuchs unterwegs sehen, was rundherum passiert. Bei einem Sportwagen handelt es sich also um eine besonders robuste Version mit drei oder vier Rädern.

Die Rückenlehne lässt sich meist in mehreren Stufen verstellen, teilweise ist sogar die Liegeposition hier noch möglich. Zudem bietet der Sportwagen eine große Sitzfläche, ein Sonnenverdeck, Bremsen und ein Gurtsystem. Der Vorteil liegt in seiner Vielseitigkeit und dem hohen Komfort, der sowohl Eltern als auch Kind geboten wird. Als nachteilig wird meist die Größe empfunden. Der Sportwagen ist in der Regel recht breit und hoch und lässt sich nicht platzsparend zusammenklappen.

Wenn sich die Rückenlehne in die Liegeposition verstellen lässt, wird die Nutzung frühestens ab einem Kindsalter von 4 Monaten empfohlen. Sind nur Sitzpositionen möglich, kann der Sportwagen ab dem 6. Lebensmonat eingesetzt werden, wenn das Baby allein sitzen kann.

Der Jogger wurde vor allem für sportliche Eltern entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine Sportwagenversion mit drei Rädern, die so konzipiert ist, dass Eltern mit dem Wagen joggen gehen können. Als Reifen werden Lufträder verwendet, damit der Wagen auf allen Untergründen eine gute Griffigkeit bietet. Jogger verfügen in der Regel über eine Handbremse, ein Sonnenverdeck sowie ein geprüftes Gurtsystem und gepolsterte Sitze. Auch hier werden verstellbare Rückenlehnen angeboten. Von der Größe her sind sie eher mit einem Sportwagen vergleichbar.

Der Nachteil zeigt sich also auch hier in der Problematik, dass der Wagen zusammengeklappt sehr viel Platz einnimmt. Eltern, die jedoch gerne aktiv unterwegs sind, werden den Jogger zu schätzen wissen. Die Altersempfehlung für das Baby liegt auch hier bei 6 Monaten. Hier geht es nicht nur darum, dass das Baby sitzen sondern auch das Köpfchen gut halten kann, wenn die Eltern mit dem Jogger über Wald und Feld durchstarten.

Ideal für den Einkauf zwischendurch, den schnellen Besuch bei Oma oder auch für den Urlaub, ist der Buggy. Der Buggy ist ein kleiner, leichter und kompakter Wagen, der vor allem für größere Kinder geeignet ist, die lange Strecken noch nicht zu Fuß bewältigen können. Er lässt sich besonders klein und praktisch zusammenklappen, verfügt meist über Hartgummiräder in kleiner Form, die teilweise schwenkbar sind. In der Regel hat ein Buggy keine verstellbare Rückenlehne und kein Sonnenverdeck.

Inzwischen gibt es jedoch auch Modelle, bei denen diese Extras mit angeboten werden. Das Gurtsystem ist deutlich einfacher als bei einem Jogger oder einem Sportwagen gehalten. Der Buggy selbst ist erst ab dem Zeitpunkt geeignet, wo der Nachwuchs komplett alleine sitzen kann. Es wird davon abgeraten, ihn früher zu verwenden. Der Vorteil sind die sehr kompakten Maße und auch der geringe Anschaffungspreis. Der Nachteil ist, dass Buggys erst recht spät verwendet werden können, weniger robust sind und einen geringeren Komfort für Eltern und Kind bieten.

Verschiedene Buggys im Kinderwagen Test

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